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Eine ganze Stadt in vier Tagen

26 kleine Bauleute erschaffen Lego-Landschaft im Gemeindehaus

Bereits zum dritten Mal war die Lego-Stadt Teil der Kinderbibelwoche (KiBiWo), die seit 2006 stattfindet. Von Dienstag bis Freitag waren hier 26 kleine Bauleute zwischen acht und zwölf Jahren, betreut von 15 Teamerinnen und Teamern, zugange. Die Bauleitung hatte Matthias Beese. Eingebettet war das Lego-Projekt in das Thema „Daniel und sein löwenstarker Freund“. „So wie Babylon damals eine große, aufregende Stadt war, bauen die Kinder heute ihre eigene Stadt nach ihren Vorstellungen“, sagt Kerstin Beese, die das KiBiWo-Team geleitet hat.

Die Kirche mittendrin, entstanden nach und nach Häuser, Bauernhof, Fußballfeld, Leuchtturm und Flughafen und bildeten eine ganze Stadt. Rings um die Baufläche im Gemeindehaus waren die Jungen und Mädchen eifrig an Baustationen am Werk. Gemeinsam errichteten sie in vier Tagen eine ganze Stadt aus bunten Steinen.

Jeder Kinderbibelwochen-Tag begann mit einem Teil der biblischen Geschichte von Daniel, den Gott aus der Löwengrube gerettet hat. Passend dazu wurden moderne Lieder gesungen.

Dann ging es in die erste Bauphase, anschließend in Kleingruppen. Hier bastelten die Teilnehmer thematisch Passendes wie Origami-Löwen, Traumfänger oder Freundschaftsbändchen. Am späteren Nachmittag konnten die Kinder ein zweites Mal Lego bauen. „Die Kinder waren von Anfang an ganz wild aufs freie Bauen“, berichten Kerstin und Matthias Beese. Gemeinsam mit Sohn Dominik, Felix Göbel, Sarah Füllhardt und Maren Schmidt sorgten sie auch für die musikalische Begleitung.

Teamerin Sarah Füllhardt (16) hat auch in einer Kleingruppe mitgearbeitet. Für sie war es am schönsten, „den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, sagt die Schülerin, die schon zum Stamm der Mitarbeitenden gehört. Neu im Team war Gemeindepädagogin Nina Werling. Sie hat bewundert, wie „eingespielt das Team ist“.

Das Konzept der Kinderbibelwoche mit Lego-Stadt empfindet sie als „schöne Mischung“. Die Gemeindepädagogin hat mit Jasmin Papperitz das Duo „Ketchup und Gürkle“ gespielt, das die biblische Geschichte für die Kinder auf humorvolle Art noch einmal erklärte. Hier ging es vor allem um den Wert der Freundschaft untereinander und zu Gott. Mit viel Freude und Engagement hat das Team die KiBiWo drei Monate lang geplant und vorbereitet.

„Mir macht das Singen am meisten Spaß“, sagte Teilnehmerin Nina (10), während Ben am liebsten mit einem Freund an einem großen Haus baute. „Ich finde auch gut, dass wir hier viel über Freundschaft reden“, sagte er und ist schon zum fünften Mal dabei. Für Jasmin Papperitz (17) spielte die Gemeinschaft im Team der Mitarbeitenden eine große Rolle: „Das ist richtig cool.“

Die Kinderbibelwoche endete mit einem lebhaften Familiengottesdienst in der Kirche, in dem auch die Eltern von der Stimmung der KiBiWo angesteckt wurden. Anschließend wurde die Eröffnung der Lego-Stadt im Gemeindehaus gefeiert. Die Kinder zeigten ihren Eltern stolz, was sie gebaut hatten, und nutzten die Gelegenheit zum Spielen in der großen Stadt.

Kerstin Beese: „Ich danke von ganzem HERZEN den Teamerinnen und Teamern: Daniel, Dominik, Felix, Florian, Jasmin, Julia, Katja, Maren, Marie, Matthias, Nathalie, Nina, Sarah F., Sarah R. sowie den KiBiWo-Kids, OHNE die das ALLES nicht möglich gewesen wäre. DANKE SCHÖÖÖÖN!“

Rebecca Keller

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