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Notfallseelsorge

Ramscht, Gott und die Welt im Elfengrund EINS

Diese Veranstaltung erfreut sich regen Zuspruchs und großer Beliebtheit. Meist findet sie im Gemeindehaus in der Schillerstraße statt, am 21. September war sie im neuen hellen und freundlichen Gemeinderaum Elfengrund Eins in Trautheim zu Gast. Im Mittelpunkt stand an diesem Nachmittag das Thema Notfallseelsorge.

Pfarrer Ruff-Kapraun, in der EKHN für dies Fachgebiet zuständig, berichtete engagiert und praxisnah von seiner Arbeit. Einer Arbeit, die von „unten“, von der Basis, letztlich von einem persönlich betroffenen Pfarrer her, in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau Mitte der 90iger Jahre entstanden ist. Erst im Laufe der Zeit, so Ruff-Kapraun, hat sich die Landeskirche für diesen neuen Dienst erwärmen können. Die Etablierung war um so schwieriger, als die EKHN ja gleichzeitig an anderen Stellen überall einen strickten Sparkurs verordnete. Der Durchbruch für den Dienst der Kirche kam letztlich bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Denn da waren die Organisatoren froh, dass sie für ihre erforderlichen Notfallpläne auf die schon vorhandenen und funktionierenden Strukturen der Notfallseelsorge zurückgreifen konnten.

Seither kann man konstatieren: die Notfallseelsorge ist erfolgreich und und gut etabliert, Präsenz und Qualität sind ungebrochen. Rund 150 Einsätze sind in der Großregion jährlich zu leisten. Die haupt- und vor allem ehrenamtlich Mitwirkenden werden in intensiven Ausbildungskursen auf ihre bisweilen heiklen Einsätze vorbereitet und von Pfarrer Ruff-Kapraun begleitet. Dass die Notfallseelsorge ein wichtiges und richtiges Tätigkeitsgebiet der Kirche geworden ist, war am Ende allen Anwesenden plausibel.

Friedhelm Schneider, Pfr.

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