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Armenien – Georgien

Rückblick auf die Studienreise unserer Kirchengemeinde

Achtzehn Personen dürfen sich glücklich schätzen, mit vielen außergewöhnlichen und auch tief gehenden Erinnerungen von einer Studienreise zurückgekehrt zu sein, die sie in der Zeit vom 19. bis 27.05 2016 unter der Leitung von Peter Bender nach Armenien und Georgien führte.

Mit der Ukraine International Airlines ging es von Frankfurt über Kiew nach Yerevan. Nachts um 02.00 Uhr das Hotelzimmer bezogen war das für die einsatzfreudigen Reiseteilnehmer kein Hindernis, bereits um 09.00 Uhr aufzubrechen, um mit der Abarbeitung des umfangreichen Besichtigungsprogramms zu beginnen.

Es darf nicht verwundern, wenn den Auftakt der Besuch der außerhalb des Zentrums von Yerevan liegenden Gedenkstätte bildete, an welcher der eineinhalb Millionen Armenier gedacht wird, die auch als Christen während des Völkermords 1915 umgekommen sind. Zu Füßen des dort flackernden ewigen Feuers stellte Pfarrer Christoph Mohr als geistlicher Betreuer der Gruppe den Genozid am armenischen Volk in den Mittelpunkt seiner Morgenandacht.

Es mag überraschen, aber die armenisch-apostolische Kirche existiert seit dem Jahre 301 und gilt älteste Staatskirche der Welt. Viele alte Schriften ranken sich um den christlichen Glauben. Im Matenadaran, einer weltbekannten Bibliothek und Forschungsstätte für alte Schriften, konnten wir ein Wunderwerk besichtigen, das Sanasarjan-Evangelium aus dem Jahre 986. Armenien ist bis heute vom Christentum geprägt. Das konnten wir bei einem Besuch des bedeutendsten religiösen Zentrums des armenischen Christentums in Edschmiatsin erfahren, als der Katholikos während des Gottesdienstes in der Kathedrale anwesend war, diese erfüllt mit ergreifendem Chorgesang, mit dem Geruch des Weihrauchgeruchs aber vor allem auch mit einer Menge von Gottesdienstbesuchern, die kaum noch Bewegung erlaubte.

Klöster und Kirchen durchziehen das Land, stehen auf Berghöhen, ja, sie prägen das Land. Dabei sind sie weitgehend schmucklos. Die armenisch-apostolische Kirche ist unabhängig, gehört weder der Orthodoxen noch der katholischen Kirche an.

Das ist anders in Georgien. Die Angehörigkeit zur Orthodoxie spiegelt sich in den Kirchen. In ihnen finden wir die typischen Ikonostasen, so auch in einer der größten orthodoxen Kathedralen der Welt, der Sameba-Kathedrale in Tbilisi. Fertiggestellt im Jahre 2004 fasst sie 15.000 Menschen. Da bildet einen Kontrast die Anchiskhati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die wir in der Altstadt sehen, lange Zeit Aufbewahrungsort einer der ältesten und berühmtesten Ikonen Georgiens.

Gekrönt wurde unser Georgienaufenthalt durch den Besuch des Klosters Tsminda Sameba, im Kaukasus auf dem Kvemi Mta (2170 m) gelegen, erreichbar über die georgische Heerstraße, den letzten Teil mit Jeeps, die uns in geradezu abenteuerlicher Weise vom Tal auf die Berghöhe beförderten (angurten zwingend notwendig). Entlohnt für diesen harten Einsatz wurden wir im Anschluss durch ein sowohl für Armenien als auch Georgien typisches Mittagessen, serviert im Wohnzimmer einer Familie, gekennzeichnet durch eine hohe Vielfalt an frischen Gemüsen und Kräutern, Käse und Quark, Fleisch (keine Massentierhaltung) und Fisch, Spezialitäten wie Khinkali, frischem Quellwasser und Wein, alles geschmacklich hervorragend aufbereitet und wie auch sonst fasste der Tisch kaum die aufgetragenen Schüsseln, Terrinen und Teller.

Wir danken Peter Bender für die hervorragend und mit viel Hintergrundwissen ausgearbeitete Reise sowie für die außergewöhnlich gute Betreuung während der Reise. Wir danken Christoph Mohr für die geistliche Betreuung und Begleitung der Gruppe, die Andachten und Gebete, mit denen es ihm immer wieder gelang, unsere Gedanken auszurichten und das verbindende zwischen den christlichen Kirchen herauszustellen.

  • Ev. Kirchengemeinde Nieder-RamstadtGemeindefahrt Kaukasus
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