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Spannende Planungsphase hat begonnen

Innensanierung Kirche

Bauarbeiten

Endlich. Eigentlich sollte die Innensanierung unserer Kirche ganz am Anfang stehen. Immer düsterer schauen Anstrich und Farben aus, Risse im Putz treten stärker hervor und nicht nur technisch gibt es viel Nachholbedarf.

Die Wahrnehmung, dass der Innenraum unserer schönen Kirche den Anforderungen nicht mehr gerecht wird, führte zum Gespräch mit der Bauabteilung unserer Landeskirche. Rasch wurde klar, dass erst einmal das Dach repariert werden müsse und die Außenhaut, bevor man sich dem Inneren der Kirche zuwenden könne.

Während der Außensanierung wurden ganz neue Bedarfe sichtbar: barrierefreie WCs werden benötigt, Zugänge für größere Rollstühle und überhaupt: wie soll man mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen über die große Freitreppe auf das Kirchengelände gelangen? Wo können Fahrräder stehen? So entwickelte sich der zweite Bauabschnitt, der neben den genannten Faktoren auch dem Turmraum ein neues Gesicht gab, der mit dem Foyer zur Begegnungsstätte verschmolz. All das war möglich, weil die Landeskirche, Aktion Mensch, das Diakonische Werk und das Landesamt für Denkmalschutz uns finanziell unterstützt haben.

Aber auch das hätte nicht gereicht, wenn es nicht Sie gäbe, liebe Interessierte an der Erhaltung der Ortskirche in Nieder-Ramstadt. Wunderbares durfte mit Ihrer Unterstützung gelingen. Und wird eifrig genutzt, wenn wir Gottesdienste feiern oder zum Kerbvortrag einladen, Kirchenkaffee anbieten oder „Hallo(ween) Luther“ feiern. Gleichzeitig wurde mit allem, was schöner wurde, immer deutlicher, wie dringend der Innenraum unserer Kirche saniert werden muss. Viele warten darauf. Hilfe naht. Kirchenvorstand und Bauausschuss haben sich auf den Weg gemacht und beraten seit Januar dieses Jahres über das zukünftige Aussehen des Kirchenschiffs.

Nachdem zunächst die Pläne der Kirche ergänzt werden mussten, sind zurzeit bereits Restauratoren am Werk und untersuchen Farbe und Putze. Diskutiert wird über einen barrierefreien Zugang zum Altarbereich, damit es einfacher wird, gemeinsam Abendmahl zu feiern. Muss dazu der Taufstein versetzt werden? Soll es zukünftig neben den Bänken auch Bereiche mit Bestuhlung geben, um flexibler zu sein? Und wie soll zukünftig der Boden aussehen? Was können wir tun, damit man von der Empore besser sehen kann, was im Chorbereich geschieht? Benötigen wir eine neue Heizung? Wie und wo kann eine Projektionsfläche eingebaut werden, damit künftig nicht mehr kopiert werden muss, wenn neue Lieder gesungen werden sollen oder Bilder die Predigt ergänzen?

Sie merken schon: es geht nicht nur darum, die Farben zu erneuern, sondern um die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche und damit unserer Gottesdienste, die auch den nächsten Generationen Glaube, Hoffnung und Liebe vermitteln sollen. Ein spannendes Projekt, das Kirchenvorstand und Bauausschuss mit großem Elan und der Bitte um Gottes guten Geist in allen Beratungen und Entscheidungen angehen. Denn selbstverständlich muss am Ende auch dieser dritte Bauabschnitt der Kirchensanierung finanzierbar bleiben.

Wir hoffen auf Sie und Ihre Unterstützung. Unser Spendenkonto finden Sie hier. Wenn Sie Fragen und Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an den Vorsitzenden des Bauausschusses, Volker Hergert, oder direkt an mich.

Herzliche Grüße

Ihr Pfarrer Christoph Mohr


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