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11.06.2018, Mühltal, Ortsteil Trautheim

Kleine Reihe - Religionen

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14. Mai, 19:30 Uhr, Elfengrund EINS

„Glauben Juden, Christen und Muslime an den gleichen Gott?“

Referent: Pfr. Dr. Rainer Oechslen, Beauftragter für den interreligiösen Dialog und Islamfragen der Ev.- Luth. Landeskirche in Bayern

Der Bischof der EKKW, Martin Hein, hat im vergangenen Jahr grundlegende Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam hervorgehoben und urteilte, Christen und Muslime beteten zu dem gleichen Gott. Damit hat er einen Konflikt in der Kirche provoziert. Wie ist also die Frage nach dem „gleichen Gott“ der abrahamitischen Religionen aus theologischer, religionswissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Sicht zu beantworten?

28. Mai, 19:30 Uhr, Elfengund EINS

"Motor, Mitläufer oder Opfer? Die Religionen als Konfliktbeteiligte im Zeitalter wachsender Ressourcenkriege."

Referent: Prof. Dr. Hermann Häring, Prof. em. für Dogmatische Theologie, zuletzt Leiter des Interdisziplinären Instituts für Religion, Wissenschaft und Kultur an der Radboud-Universität Nijmegen.; Wissenschaftlicher Berater am Weltethos-Institut Tübingen Im Namen von Religion wird weltweit viel Unheil angerichtet: Terroranschläge des IS, finanziert u.a. von despotischen Regimes wie dem in Saudi Arabien, rechtsradikale Gruppierungen in den USA, die oft von Evangelikalen unterstützt werden. Auch die neue rechten Regimes in Osteuropa, Polen und Ungarn, wird von Christen unterstützt. Da stellen sich Fragen: Warum gerät Religion immer wieder in den Strudel der Gewalt? Sind die Probleme selbst religiöser Art? Hat die Gewalt etwas mit der jeweiligen Religion zu tun, die sie ausübt? Die Kreuzzüge mit dem Christentum, die Kämpfe des IS, der Taliban, etwas mit dem Islam? Oder gibt es andere für die aktuellen kriegerischen Konflikte andere Ursachen wie politische oder soziale Interessen? Und die Religion wird nur instrumentalisiert?

11. Juni, 19:30 Uhr, Elfengund EINS

„Religiöse Vielfalt und soziale Einheit – welche friedensstiftenden Potenziale finden es im Buddhismus und Christentum.“

Pfr. Dr. habil Martin Repp, Referent für den Dialog mit asiatischen Religionen im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW In der Begegnung unterschiedlicher religiöser Gruppen finden sich von Anfang an und weltheit immer wieder Konflikte, die zuweilen auch in Gewalt und Krieg endeten. Zugleich gibt es in Religionen wie dem Buddhismus und Christentum interessante Modelle, die eine soziale Einheit nicht durch Gleichmacherei oder Uniformierung herzustellen versuchen, sondern eine Art "Einheit in versöhnter Vielfalt" anvisieren. Als Beispiele werden in diesem Vortrag das 12. Fels-Edikt Ashokas, des ersten buddhistischen Königs in Indien, vorgestellt, sowie die Kirchen-Lehre des Apostel Paulus nach 1. Kor. 12. Beide sind der Überzeugung, dass Friede durch kultivierte Formen der Kommunikation verwirklicht werden kann.

Infos

Termin
11. 06. 2018 19:30 – 21:30 Uhr
Ort
Trautheim, Elfengrund EINS
Elfengrund 1
64367 Mühltal, Ortsteil Trautheim

Details

Veranst.
Ev. Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt
E-Mail
buero@ev-kirche-nieder-ramstadt.de

Kategorien

Glaubenslehre


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